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Viktoria Cichon

Escape

Es könnte so einfach sein für den Menschen: eat, sleep, reproduce – die eigene Existenz und die der Nachkommen sichern. Dennoch beharrt er auf einem Sinn dahinter. Er definiert sich über seine Wünsche, seine Vorstellungen, seine Überzeugungen. Er misst diesen mehr Bedeutung zu, als real ist. Er glaubt an höhere Mächte, Götter, Schicksal, Liebe, Karma. Mehr und mehr entfernt er sich von der Realität und flüchtet sich in eine bunte Scheinwelt, welche die graue Realität verblassen lässt. Der Eskapismus ist die bewusste oder unbewusste Verweigerung gesellschaftlicher Zielsetzungen und Handlungsvorstellungen. Dies kann ein alternativer Lebensentwurf sein, der sich von der Gesellschaft abgrenzt: ein autarkes Leben im Wald, alleine in seinem Zimmer sitzend oder reisend für den Moment leben. Man entfernt sich geistig und sozial von der Gesellschaft und widmet sich einer Scheinwelt. Ein übermäßiger Konsum von Medien aller Art oder auch Drogen unterstützt die Ausbruchshaltung aus gesellschaftlichen Strukturen. Diese Arbeit untersucht einige Möglichkeiten der Realität zu entkommen und setzt sich illustrativ mit den Scheinwelten auseinander, die dabei für den Einzelnen entstehen, basierend auf verschiedenen Erzählungen oder Berichten

Kontakt

Betreuende Professorin
Julia Pfaller

Modul
Illustration

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