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Andreas Walter

Waldall

„Waldall“ ist der Arbeitstitel meines fotografischen Projekts, das ich im Rahmen meiner Bachelorarbeit umsetzen möchte. Es handelt sich hierbei um eine inszenierte Fashionserie. Der Mensch ist seit seiner Existenz auf der Suche nach Antworten; Antworten auf die Fragen „Warum bin ich hier?“, „Wie bin ich hierher gekommen?“ und „Habe ich eine Aufgabe?“. Um diese Fragen beantworten zu können, erforscht der Mensch seine Umgebung, seine Umwelt, bishin zu den Weiten der Galaxie, in der Hoffnung irgendwo eine Erklärung hierfür zu finden. Auf dieser Erkundungsreise gelingt es dem Menschen, immer einen Schritt näher an die Antwort zu kommen. Doch hinsichtlich dessen, wie wenig wir eigentlich über unsere Welt und das Universum wissen, stehen wir bei dieser Reise gerade einmal am Anfang. Es gibt noch so viel zu erforschen und zu entdecken. Der Mensch stößt immer wieder auf Grenzen, die er selbst erschaffen hat, die aufzeigen, wie weit er bis jetzt gekommen ist. Wie weit es uns möglich ist diese Grenzen auszuweiten, bleibt weiterhin spannend und die Vorstellung davon, welche Dinge uns dahinter erwarten, ist bis dahin unserer Fantasie überlassen.
Meine Arbeit soll diese Linie überschreiten. Ich möchte die Grenzen der Welt und des Universums aufzeigen und diese durch meine Vorstellungskraft erweitern, um ein Bild zu erschaffen, das dem Betrachter ermöglicht sich vorzustellen, was sich hinter dem gesetzten Rahmen befindet und das ihm aufzeigt, dass wir noch lange nicht in der Lage dazu sind Fragen zu beantworten, die der Mensch sich seit Beginn seiner Existenz stellt. Das Überschreiten der Grenzen von Dasein, Welt und Individuum möchte ich in meinen Bildern visualisieren. Dabei betrachte ich das Suchen nach Grenzen als das Erforschen des Möglichen und einer Theorie, der Berechtigung des Daseins mit Hilfe der Fantasie.

Kontakt

Betreuende Professorin
Prof. Yvonne Seidel

Modul
Fotografie